Addo Elephant National Park

by / Mittwoch, 14 Oktober 2015 / Schreiben Sie den ersten Kommentar! Publiziert in Südafrika
Addo Elephant National ParkUnsere erste Safari sollte uns in den Addo Elephants National Park führen. Es war "nur" eine Selbstfahrsafari auf zum Teil asphaltierten Straßen, aber auf eine richtige Safari gehen wir noch im Hluhluwe iMfolozi Park weiter im Norden von Südafrika.
Da die Tiere besonders in Morgen- und Abendstunden aktiv sind, standen wir sehr früh auf und waren das vierte Auto am Eingang, dass auf den Einlass um 7 Uhr wartete. Das erste Tier was wir sahen, war ... eine Maus die über die Straße flitzte :-). Kann nur größer werden dachten wir uns. Die nächsten Begegnungen hatten wir mit Warzenschweinen, Zebras, Schabracken Schakalen, Antilopen, Kudus, Affen, Büffeln, Elefanten und Mistkäfern.
Über Mittag, nach 5 Stunden Safari, brauchten wir eine kurze Pause und fuhren für ein Schläfchen zurück zu unser Unterkunft. Ausgeruht und voller Elan ging es wieder los, und durch einen Tipp vom freundlichen Mann am Einlasstor, bekamen wir auch gleich unsere ersten Löwen zu Gesicht. Ok es war genau ein Löwe, der scheinbar Hunger hatte, aber noch nicht ganz in Jagdlaune war. Er pirschte sich auf leisen Pfoten an eine Familie Warzenschweine an und ging dann zum halbherzigen, natürtlich erfolgslosem, Angriff über. Tja im Busch muss man noch was tun für sein Fressen! Der Löwe zeigte dann nochmal, wer hier Chef ist und brüllte lauthals in unsere Richtung.
Scheinbar hielten jetzt am Nachmittag die meisten Tiere noch ihre Siesta ab, denn so viele Tiere wie am Morgen sahen wir nicht mehr. Ein Paar Schildkröten und Affen kreuzten dann aber doch noch unseren Weg. Zum Ende sollte es aber  sehr aufregend werden. Wir hatten ein bisschen die Zeit aus den Augen verloren. Nach unseren Informationen sollte das Haupttor um 18.30 schließen. Also Hackengas und ab zum Ausgang. Aber da hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Plötzlich versperrte uns eine Horde von ca. 30 Elefanten den Weg. Darunter einige Jungtiere. In unserer Eile und unserem Übermut waren wir wohl ein wenig zu forsch beim Versuch die Elefanten davon zu überzeugen, den Weg zu räumen und wahrscheinlich kamen wir auch den Jungen zu nahe. Dies gab uns der Leitbulle der Herde unmissverständlich zu verstehen. Er drehte sich zu uns um und spreizte seien Ohren ab. Schön zum erzählen, doch vor Ort im Auto jagte uns das gehörig Angst ein. Steffen legte den Rückwärtsgang ein und fuhr langsam zurück, was sich als schwierig erwies, da auch dort überall Elefanten waren. Also abwarten, nicht bewegen und hoffen. Irgendwann war die Straße aber frei und wir konnten weiter zum Ausgang. Auf dem Weg dorthin sahen wir am Straßenrand noch eine Hyäne, konnten sie aber nicht mehr fotografieren da wir nicht im Park übernachten wollten.
Das Ende vom Lied, dieses Tor hatte 24 Stunden geöffnet und wir hätten es zu 18:30Uhr auch nicht mehr geschafft. Ein toller Tag.

 

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